Diagnostik

Welche Untersuchungen bieten wir an?

Endoskopie (Magenspiegelung)

Die Magenspiegelung ist eine zentrale Untersuchung bei Erkrankungen der Speiseröhre und des Magens. Sie wird in der Regel unter einer kurzen Sedierung durchgeführt und ist für Patientinnen und Patienten meist wenig belastend.

Ein dünner, flexibler Schlauch mit einer hochauflösenden Kamera wird über den Mund in die Speiseröhre, den Magen und den Zwölffingerdarm eingeführt. Dabei können Schleimhautveränderungen erkannt und bei Bedarf Gewebeproben für die feingewebliche Untersuchung entnommen werden.

 

Hochauflösende Manometrie der Speiseröhre

Die Manometrie dient der Beurteilung der Bewegungs- und Schluckfunktion der Speiseröhre sowie der Funktion der oberen und unteren Schließmuskeln.

Hierfür wird eine sehr dünne Sonde über die Nase in die Speiseröhre eingeführt. Während mehrerer Schluckvorgänge misst die Sonde die Druckverhältnisse entlang der gesamten Speiseröhre.

Die Untersuchung dauert etwa 10 Minuten und liefert wichtige Informationen zur Diagnose von Motilitäts- und Schluckstörungen. Sie gehört zu den wichtigsten Untersuchungen vor einer möglichen Operation.

 

24-Stunden-Impedanz-pH-Metrie

Diese Untersuchung dient dem Nachweis einer Refluxerkrankung. Dabei wird über eine dünne Sonde der Säuregehalt in der Speiseröhre über einen Zeitraum von 24 Stunden gemessen.

So lässt sich genau feststellen,

  • wann Magensäure in die Speiseröhre aufsteigt
  • wie häufig dies geschieht
  • und wie stark die Säurebelastung ist.

Die Messung liefert wichtige Hinweise für die Auswahl der geeigneten Therapie.

 

Breischluckuntersuchung

Beim sogenannten Breischluck handelt es sich um eine Röntgenuntersuchung der Speiseröhre während des Schluckvorgangs. Dabei wird ein Kontrastmittel geschluckt, sodass Bewegungsabläufe der Speiseröhre sichtbar gemacht werden können.

Die Untersuchung hilft dabei, Schluckstörungen, Verengungen oder Rückfluss von Mageninhalt zu erkennen.

Die Ergebnisse dieser Untersuchungen helfen uns, Art und Schwere der Erkrankung genau zu bestimmen und die passende Behandlung auszuwählen.

 

Wie erfolgt die Diagnostik?

Die notwendigen Untersuchungen erfolgen in der Regel stationär, in einzelnen Fällen auch ambulant. Bitte planen Sie hierfür etwa zwei Tage ein und erscheinen Sie am ersten Tag nüchtern zu den Untersuchungen.

Nach Abschluss der Diagnostik besprechen Sie die Ergebnisse ausführlich mit einer Fachärztin oder einem Facharzt. Gemeinsam klären wir mögliche Therapieoptionen, legen das weitere Vorgehen fest und informieren Sie – falls erforderlich – auch über eine mögliche operative Behandlung.